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Unternehmen & Strategie · Leitfaden

Warum STANDARDWERK keine Software verkauft

Von Fabian KleesVeröffentlicht: Zuletzt aktualisiert: 2 Min. Lesezeit

Kurzantwort

Software ist ein Werkzeug. STANDARDWERK konzentriert sich auf das Problem, das mit dem Werkzeug gelöst werden soll. Deshalb gibt es kein eigenes Softwareprodukt, das verkauft werden muss – sondern die Freiheit, vorhandene Programme besser zu nutzen, passende Werkzeuge zu kombinieren oder festzustellen, dass gar keine neue Software nötig ist.

Das Wichtigste in Kürze

  • Viele Betriebe haben nicht zu wenig Software, sondern zu viele ungenutzte Funktionen und Datensilos.
  • Wer kein eigenes Produkt verkaufen muss, kann das Werkzeug frei nach dem Problem wählen.
  • Reihenfolge: Vorhandenes nutzen, gezielt ergänzen, nur wenn nötig individuell bauen.
  • Das Problem liegt selten an der Software, sondern am fehlenden Ablauf.

Das Werkzeug-Problem im Mittelstand

In vielen inhabergeführten Unternehmen laufen eine Branchensoftware, ein CRM, ein Kalender, eine Telefonanlage, E-Mail, Tabellen und oft noch mehrere Insellösungen nebeneinander. Jedes Programm wurde irgendwann angeschafft, um ein Problem zu lösen. Genutzt wird meist nur ein Teil der Funktionen, und zwischen den Programmen tragen Menschen Daten von Hand hin und her.

Ein weiteres Werkzeug löst dieses Muster nicht, es verlängert es. Die Frage ist deshalb nicht „Welche Software fehlt uns?“, sondern „Welcher Ablauf funktioniert nicht – und welches Werkzeug braucht er wirklich?“.

Was die Unabhängigkeit vom Produkt bringt

  • Freie Wahl: Die Lösung richtet sich nach dem Problem, nicht nach einem Produkt, das verkauft werden soll.
  • Vorhandenes zählt: Funktionierende Programme bleiben; das senkt Kosten und Einarbeitung.
  • Ehrliche Antworten: Wenn keine neue Software nötig ist, darf das Ergebnis genau so lauten.
  • Austauschbarkeit: Werkzeuge können später gewechselt werden, ohne dass der Ablauf neu erfunden werden muss.

Wie STANDARDWERK Werkzeuge auswählt

  1. 1.Vorhandenes besser nutzen: Oft kann die bestehende Software mehr, als genutzt wird – etwa automatische Erinnerungen oder Schnittstellen.
  2. 2.Gezielt ergänzen: Wo eine Lücke bleibt, kommt ein passendes Werkzeug oder die Plattform eines Technologiepartners dazu.
  3. 3.Individuell bauen: Nur wenn es nichts Passendes gibt, entsteht eine eigene Lösung – so schlank wie möglich.

Welche Werkzeuge eingesetzt werden und was sie laufend kosten, wird vor der Umsetzung besprochen. Wie Sie selbst entscheiden, ob zuerst der Ablauf oder die Automatisierung dran ist, zeigt der Artikel Standardisieren oder automatisieren?.

Typische Fehler bei der Softwareauswahl

  • Software nach Funktionsliste statt nach dem konkreten Problem auswählen.
  • Eine neue Lösung einführen, ohne den Ablauf dahinter zu klären.
  • Mitarbeiter, die täglich damit arbeiten, erst nach dem Kauf fragen.
  • Laufende Kosten und Pflegeaufwand unterschätzen.

STANDARDWERK sagt

Das Problem liegt selten an Ihrer Software. Es liegt meistens daran, dass niemand festgelegt hat, wie die Arbeit ablaufen soll. Neue Software ändert daran nichts.

Häufige Fragen

Nutzt STANDARDWERK bestimmte Software-Anbieter?

STANDARDWERK arbeitet mit verschiedenen Technologiepartnern und Plattformen, ist aber an kein einzelnes Produkt gebunden. Ausschlaggebend ist, was zum Problem und zu den vorhandenen Programmen passt.

Müssen wir unsere bestehende Software ersetzen?

In der Regel nicht. Ein Austausch wird nur empfohlen, wenn ein Programm das Problem nachweislich verursacht oder keine sinnvolle Anbindung erlaubt.

Gehört uns die entwickelte Lösung?

Das wird im Einzelfall vertraglich geregelt und hängt davon ab, welche Plattformen eingesetzt werden. Es wird vor Beginn der Umsetzung transparent besprochen.

Zeigen Sie mir, wo es hakt.

Beschreiben Sie mir das Problem. Ich prüfe die Ursache, rechne den Nutzen und baue die Lösung, die im Alltag trägt. Die Spezialisten und Technikpartner steuere ich im Hintergrund.

Erst das Problem. Dann die Lösung. Ein Ansprechpartner für das Ergebnis.